Partnerschaftskomitee Pöttmes e.V.
Entstehung der Partnerschaft
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Großer Besuch Im   August   1981   kamen   dann   150   französische   Gäste   zur   ersten   großen   Besuchswoche.   Auch   in   Pöttmes   gab   es   nun   ein Partnerschaftskomitee,   das   ein   tolles   Programm   für   diese   Zeit   vorbereitet   hatte.   Der   Höhepunkt   auch   dieser   Woche   war   die Wiederholung   der   Unterzeichnung   der   Partnerschaftsurkunde.   Im   Landkreis   Aichach-Friedberg   war   nun   Pöttmes   die   dritte Gemeinde,   die   mit   Frankreich   eine   Partnerschaft   hatte.   Nach   den   Nationalhymnen   wurden   im   sehr   feierlichen   Rahmen   die Partnerschaftsurkunden von den beiden Bürgermeistern - unter lautem Jubel der Bürger - unterzeichnet. Im   Laufe   der   Woche   konnten   die   französischen   Freunde   Kloster   Ettal,   Oberammergau,   Aichach   und   München   besichtigen. Auch   ein   Tanzabend   mit   dem   Orchester   Pukas   unter   dem   Motto   „Musik   und   Folklore“   stand   auf   dem   Programm.   Die Völkerfreundschaft   wurde   jedoch   am   meisten   am   Heimatabend   praktiziert,   an   dem   sowohl   Tanzgruppen   aus   Pöttmes   und   La Haye   Pesnel   ihr   Können   zeigten.   2000   Besucher   hatten   sich   eingefunden   um   miteinander   erleben   zu   können   wie   hoch   die Wellen der Begeisterung schlagen können. Ludwig    Krammer    und    Vicky    Janke    hatten    Regie    und    Ansage    auf    dem    Podium    übernommen.    Und    vom    Pöttmeser Trachtenverein   über   die   Jugendgruppe   bis   zu   den   Senioren   und   den   Schuhplattlern   war   alles   geboten.   Besonderes   Highlight waren die Goaßlschnalzer. Die   Pöttmeser   Jagdhornbläser   hatten   das   offizielle   Signal   zum   Beginn   und   Schluss   des   offiziellen   Teils   geblasen.   Geschickt ins   Programm   eingefügt   waren   die   Gesänge   und   Tanzvorführungen   der   Bürger   aus   der   Normandie,   die   in   ihren   historischen und malerischen Trachten zu Begeisterungsstürmen hinrissen. Als   „Nebenerfolg“   der   Partnerschaft   kann   man   verbuchen,   dass   das   folkloristische   Element,   das   in   Frankreich   fast   vergessen schien,   eigentlich   erst   durch   den   vorangegangenen   Pöttmeser   Besuch   in   Frankreich   wiedererweckt   wurde.   Altes   Brauchtum wurde   dort   selten   gepflegt,   war   sogar   fast   in   Vergessenheit   geraten.   Trachten   und   Hüte   gab   es   kaum   noch. Also   ging   man   in Museen,    blätterte    in    alten    Aufzeichnungen    und    entdeckte    plötzlich,    was    längst    vergessen    schien.    Der    Einsatz    der französischen   Freunde   hatte   sich   gelohnt.   Und   so   präsentierten   sie   an   diesem   Abend   ihre   traditionellen   Tänze   in   original normannischer Tracht. << Zurück    Weiter >>
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